Der straffe Griff am Gaumen kommt aber von klar gezeichneten Aromen von Limette und grünem Gras. Und es gibt noch mehr. Eine schöne mineralische, salzige Nase deutet die Nähe zum Atlantik an.

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Vorrätig

Zusätzliche Information

Machart / Farbe

Weißwein

Rebsorten

Albariño

Land

Spanien

Region

Galicien

Klassifizierung

Rias Baixas DO

Weingut / Hersteller

Bodegas Aquitania

Adresse

Bouza 17, Castrelo, ES-36639 Cambados

Jahrgang

2021

Alkoholgehalt

13%

Füllmenge

75 cl

Hinweis für Allergiker

Enthält Sulfite

Die Beschreibung für Legado del Fraile

„Legado del Fraile“ ist ein reinsortiger Albariño aus Galicien. Genauer gesagt kommt der Weißwein aus der Gegend um Salnés im Anbaugebiet Rias Baixas. Langsam und stetig hat sich auch in der Mitte Europas herumgesprochen: Der Nordwesten Spaniens hat sehr beachtenswerte und eigenständige Weißweine zu bieten. Und die werden aus eigenständigen, dort beheimateten Rebsorten bereitet. Ganz weit oben auf der Qualitätsskala rangiert die Rebsorte Albariño.

Um den Namen und die Herkunft der Rebsorte wurden lange Zeit, ganz ähnlich wie bei ihrem roten Vetter Syrah, abenteuerliche Geschichten gesponnen. So hieß es früher, die Übersetzung des Namens sei „die kleine Weiße vom Rhein“. So sei die Traube in Wahrheit ein Riesling.  Pilger aus Germanien hätten sie im ausgehenden Mittelalter auf dem Jakobsweg nach Galicien gebracht. Frei nach dem Motto, Riesling sei die Mutter aller Weißweintrauben. Stimmt nicht. Nix mit Riesling. Das sagen zumindest DNA-Analysen. Denn die legen nahe, dass Albariño eine autochthone Rebsorte aus dem Nordwesten der iberischen Halbinsel ist.

Die Traube gilt als hochwertig. Sie ermöglicht den Ausbau lebendiger, aromatischer und lagerfähiger Weine. Der Anbau erfolgt in der Regel in relativ kleinen Parzellen. Und idealerweise wird die Herkunft des Traubenguts aus unterschiedlichen Parzellen bei der Weinbereitung entsprechend berücksichtigt. Denn dann können hochwertige und durch ihr jeweiliges Terroir geprägte Weine mit eigenständigem Charakter entstehen.

Dieser Umstand mag erklären, weshalb sich Sommelière Elisabeth Seidl im folgenden Weinsteckbrief um die Farbe der Äpfel Gedanken gemacht hat.

„Bei Albariño ist für mich die Frage entscheidend, ob er nun nach grünem, gelbem oder rotem Apfel schmeckt. Mag albern erscheinen, aber das ist das Spannende an Albariño. Und wenn ja, wie viele? Also dieser hier schmeckt zum Beispiel sehr prägnant nach grünem und gelbem Apfel. Aber es sind auch vorhanden: Quitte, weißer Bergpfirsich und Zesten jeglicher Sorte. Eine ganz kleine zuckerwattrige und freundliche Auftaktnote an der Zungenspitze sei auch erwähnt.
Der straffe Griff am Gaumen kommt von klar gezeichneten Aromen von Limette und grünem Gras. Und es gibt noch mehr. Denn eine schöne mineralische, salzige Nase deutet die Nähe zum Atlantik an. Und das geradlinige Mundgefühl ist dann auch typisch Rias Baixas.

Zwecks der Namensherkunft vergleicht man Albariño gern mit Riesling, zwecks des Geschmacks gern mit Grünem Veltliner. Beides ist nicht ganz treffend meiner Meinung nach. Albariño mit seiner Herkunft aus dem feuchten atlantischen Klima macht sein eigenes Ding und ist zumeist geradliniger als die beiden Genannten.
Der Wein passt wunderbar zu jeglichem Seafood, zu Gemüsegerichten und natürlich zu Tapas und sonstigen kreativen Vorspeisen.“

Was die kreativen Vorspeisen angeht: Schlag nach bei Ottolenghi! Und, ach ja, die Parzellen für die Trauben des Legado del Fraile tragen die Namen Finca Picota und Terruño.

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